Wissenschaftler haben erstmals beobachtet, wie sich ein lichtinduzierter verborgener elektronischer Zustand in einem Material in nur 30 Femtosekunden bildet. Dabei durchläuft das Material zunächst einen flüchtigen elektronischen Zustand, in dem sich die Bindungen in einem periodischen Muster neu anordnen. Anschließend folgen winzige atomare Verschiebungen. Dieser ultraschnelle Ablauf war bislang unbekannt und könnte einen neuen Weg eröffnen, elektronische Eigenschaften gezielt mit Licht zu steuern. Die Erkenntnisse könnten die Entwicklung schnellerer und reaktionsfähigerer Technologien vorantreiben, etwa in der Optoelektronik oder bei neuartigen Schaltkreisen.
Hintergrund: Femtosekunden-Laserpulse ermöglichen es, extrem schnelle Prozesse in Festkörpern direkt zu beobachten und lichtinduzierte Phasenübergänge zeitlich aufzulösen.
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